Romeo und JuliaÔÇŽ einmal anders

Shakespeares Drama ├╝ber die ungl├╝ckliche Liebe zwischen Romeo und Julia erlebte die Klasse 8a in Begleitung ihrer Klassenlehrer Frau Vollmer und Herr Voss auf eine ganz andere Art.Am 3.12.2018 machte sich die Klasse zum zweiten Mal auf ins Dortmunder Opernhaus. Bereits am diesj├Ąhrigen Wandertag im September hatte die Klasse die verschiedenen B├╝hnen und Werkst├Ątten des Hauses, dessen Betonkuppel der ber├╝hmten Oper in Sydney nachempfunden wurde, erkunden d├╝rfen und einiges ├╝ber die Arbeit im Opernhaus erfahren. Bei diesem zweiten Besuch gab es nun die Gelegenheit das St├╝ck Romeo und Zeliha in der Jungen Oper zu erleben. Bei dieser neuen Version des Shakespeare-Klassikers sind die Liebenden nicht in Verona, sondern in Dortmund beheimatet. Romeos und Zelihas Liebe hat aber auch in Dortmund keine Zukunft, denn im Libretto der Niederl├Ąnderin Maartje Duin kommen die beiden aus zwei konkurrierenden Metzgerfamilien. Ein Wettbewerb um die Zubereitung des besten Lammkoteletts versch├Ąrft den Konflikt. Dar├╝ber hinaus ist Romeo Deutscher, w├Ąhrend Zeliha aus einer t├╝rkischen Familie stammt. Die Liebe der beiden zerbricht eben auch daran, dass ihre Familien nicht in der Lage sind, ihre kulturellen Schranken zu ├╝berwinden. Fons Merkies komponierte die Musik, die Operngesang, Musical, Pop und traditionelle t├╝rkischen Kl├Ąnge vereinigt. F├╝r viele Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler war es der erste Opernbesuch ├╝berhaupt. Kritisch sahen einige Sch├╝ler die Umsetzung des Themas. So wurde z.B. angemerkt, dass das St├╝ck auf kulturelle Stereotypen zur├╝ckgreife. Nachhaltig beeindrucken konnten aber die Gesangsleistung und die musikalische und inszenatorische Umsetzung der Oper.