Magnusprojekt

Ziel des Magnusprojekts ist es, die Schülerinnen und Schüler stärker in die Verantwortung für ihre eigene Schule zu nehmen. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, das Schulleben aktiv mitzugestalten und ihre Ideen und Energie mit in das Schulleben einzubringen. Dadurch leisten sie einen großen Beitrag dafür, dass das Schulleben für sie interessanter und somit die Schule nicht nur als Lern-, sondern vor allem als Lebensraum erlebbar wird.

Die Schüler werden in der Magnusstunde in der Jahrgangsstufe 8 im Verlauf des Schuljahres sowie innerhalb einer Projektwoche vor den Sommerferien umfassend geschult. Im Mittelpunkt dieser Schulungen steht u.a. der Erwerb von zwei möglichen Abschlüssen: die Sporthelferausbildung und die Streitschlichterausbildung. Die Schulung erfolgt wöchentlich in einer Stunde nach einem am Albertus-Magnus-Gymnasium entwickelten Curriculum durch Sport-, Pädagogik- und Religionslehrer. In der Jahrgangsstufe 9 leisten die Schülerinnen und Schüler dann insgesamt höchstens 30 Magnusprojekt-Stunden. Realisierung finden die erworbenen Kenntnisse vor allem im gebundenen Ganztag und hierbei insbesondere während der Mittagspause.

Der Einsatz der Schülerinnen und Schüler erfolgt – je nach Wunsch und Veranlagung – in einem der folgenden Aufgabengebiete:

  • Sportangebote in der Turnhalle (Sporthelfer)
  • Pausenscouts / Mensahelfer
  • Streitschlichter

Die Schülerinnen und Schüler leisten in einer Art Generationenvertrag einen Dienst an den jüngeren Mitschülern und geben auf diese Art und Weise das zurück, was sie als junge Schülerinnen und Schüler selbst an Engagement durch die älteren Mitschülerinnen und Mitschüler erfahren haben. Ziel ist es auch, das soziale Engagement der Schülerinnen und Schüler untereinander zu stärken und diese damit zu einem Verantwortungsbewusstsein gegenüber ihren Mitmenschen zu erziehen.

Ein nicht unerheblicher Teil der Ausbildungen stellt zudem für die Schülerinnen und Schüler eine Qualifizierung dar, die ihnen in ihrem späteren Berufsleben zugutekommen kann bzw. unmittelbar in den Sportvereinen Anwendung findet. In späteren Jahrgangsstufen können die Schülerinnen und Schüler zudem aufbauende Qualifikationen erwerben, welche sie zum Einsatz als Schulsanitäter oder Rettungsschwimmer bei Schulfahrten und Schulveranstaltungen qualifizieren.